Frühkindliche Entwicklung

Frühkindliche Entwicklung


Frauen ausbilden. Kinder betreuen.

Der aktuelle Entwicklungsbericht 2017 der Vereinten Nationen (UN) zeigt, dass in den ärmsten Ländern der Erde nur etwa 40 Prozent aller Kinder eine Vor- oder Grundschule besuchen. Dabei ist schon die frühe Kindheit entscheidend für die spätere soziale, emotionale und intellektuelle Entwicklung. Oftmals sind die Eltern nicht in der Lage, ihren Kindern die wichtige frühzeitige Entwicklung mit auf den Weg zu geben. Ihnen fehlen häufig die Erfahrung und die pädagogischen Fähigkeiten, da sie selber meist keine Förderung erfahren haben.

Hier setzt ein Projekt zur frühkindlichen Entwicklung an. In den Townships vermittelt Education Africa Frauen pädagogische Fähigkeiten und den angemessenen Umgang mit Kindern ab dem Säuglingsalter. So lernen sie, wie sie aus Abfällen wie Pappe und leeren Plastikflaschen neue Spielsachen herstellen können. Denn schon Spielzeug ist in den Armensiedlungen Südafrikas nicht immer vorhanden. Nach und nach entdecken die Frauen ihre kreativen Fähigkeiten, basteln aus Stoffresten Puppen oder aus leeren Plastikflaschen ein Service für die Spielküche. Das verschafft ihnen mehr Sicherheit im Umgang mit Kindern und ein stärkeres Selbstbewusstsein. Die Trainerin Tessa Wolfaard unterrichtet zurzeit 25 Frauen im Boys & Girls Club in Soweto. Die Ausbildung dauert 1,5 Jahre. In dieser Zeit arbeiten die Frauen in bereits bestehenden Kindergärten, Kitas und Vorschulen und haben so neben ihrer Ausbildung im Klassenzimmer auch den Effekt eines Praktikums.

Die Projekte wirken weit über den eigentlichen Ansatz hinaus. In Privathäusern oder öffentlichen Räumen gründen die Teilnehmerinnen eigene Vorschulen. Sie holen damit Kleinkinder von der Straße, die sonst sich selbst überlassen wären, weil viele Eltern nicht in der Lage sind, sich um sie zu kümmern. Unter der Obhut der Betreuerinnen können sich diese Kinder altersgerecht entwickeln und spielend die Schulreife erlangen. Denn ohne Spielsachen und Betreuung, aber auch Aufmerksamkeit und Zuneigung, können die Kinder sich nicht so entwickeln wie Kinder aus wohlhabenderen Familien mit stabilerem sozialen Hintergrund. Das Programm verschafft Kindern aus armen Verhältnissen daher die Möglichkeit zur geistigen Entwicklung von klein auf, verbessert ihre Startbedingungen in der Schule und erleichtert ihnen die komplette Schullaufbahn.

Ziel der Förderung dieses Projektes ist nicht nur dessen Aufrechterhaltung, sondern auch die nachhaltige Weiterentwicklung. Einige Frauen absolvieren nämlich eine Ausbildung, um ihr Wissen an andere weiterzugeben. Konkret heißt dies, dass erfolgreiche Schülerinnen die Trainerin Tessa Wolfaard beim nächsten Ausbildungsgang begleiten werden, um so selbst zu Trainerinnen zu werden. Auf diese Art und Weise kann das pädagogische Wissen in Afrika verbreitet werden.


So können Sie helfen

  • Mit 30 Euro können wir Bücher für zehn Kinder bereitstellen.
  • Mit 60 Euro können wir zehn Kinder mit Spielsachen versorgen.
  • Wenn 10 Helferinnen und Helfer jeweils 23 Euro spenden, können wir ein Lernzentrum mit Bastelmaterialien wie Scheren, Kleber und Pinsel ausstatten.

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Eindrücke aus dem Projekt


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